Mittel gegen Bettwanzen: So schützen Sie sich


Lange Zeit waren Bettwanzen in unseren Breitengraden kein ernsthaftes Thema mehr. Im Zuge der Globalisierung werden sie jedoch aus anderen Ländern wieder eingeschleppt, und die Neuverbreitung greift um sich.

Harmlose, aber tückische Plagegeister

Bettwanzen übertragen durch ihren Biss zwar keine Krankheiten, können aber allergische Reaktionen sowie Schlafstörungen auslösen. Eine Verbindung zwischen Bissen von Bettwanzen und Hepatitis B ist bislang noch nicht ganz geklärt. Ein erfolgter Biss zeigt sich meistens durch ein stark juckendes fingernagelgroßes Ekzem mit kleinen roten Pusteln. Die Anwesenheit der Schädlinge erkennt man zumeist an den kleinen schwarzen Kotspuren auf dem Bett oder der Tapete. Sie sondern darüber hinaus auch ein Sekret ab, durch das es in den betroffenen Zimmern verdächtig süßlich riecht. Zu Gesicht bekommt man man sie, wenn überhaupt, nur selten, weil Bettwanzen nachtaktive Insekten sind. Sie können aber versuchen, sie durch das direkte Hineinatmen in die vermuteten Stellen hervorzulocken; das Kohlenmonoxyd treibt die Schädlinge aus ihrem Tagesversteck.

Wie schützt man sich und was gibt es für Mittel gegen Bettwanzen?

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Die besten Mittel gegen Bettwanzen

Mittel gegen Bettwanzen sind fast ausschließlich den Kammerjägern vorbehalten. Um bei der Rückkehr aus dem Urlaub keine Bettwanzen zu “importieren”, sollten Sie in Ihrem Hotel die Betten auf Kotspuren hin kontrollieren. Bewahren Sie zudem Ihren Koffer sowie ihren Wäschebestand nicht in unmittelbarer Nähe des Bettes auf. Beim Kauf gebrauchter Möbel ist es ebenfalls ratsam, auf die beschriebenen verdächtigen Spuren zu achten. Kommt es aber trotz allem zu einem Besuch der Störenfriede, so kann es im günstigsten Fall (wenn nur kleinere Gegenstände “infiziert” sind) ausreichen, diese drei Tage lang bei -18°C in der Gefriertruhe zu lagern oder luftdicht verpackt in die Sommersonne zu legen (wobei eine Temperatur ab +50°C entstehen sollte). In beiden Fällen werden sowohl Insekten als auch Eier abgetötet. Sollten Sie jedoch in den eigenen vier Wänden durch stärkeren Bettwanzenbefall heimgesucht werden, kommen Sie nicht um den wahrscheinlich sogar mehrmaligen Einsatz des Kammerjägers herum. Schlimmstenfalls müssen neben dem Versprühen von Insektiziden, dem einzigen physischen Mittel gegen Bettwanzen, auch die Matratze ausgetauscht, die Möbel auseinandergebaut und sämtliche Ritzen mit Silikaten geschlossen werden. Das beste Mittel gegen Bettwanzen ist daher die Vorsorge.

Woher kommen Bettwanzen?

Bettwanzen sind weltweit verbreitet. Sie kamen über Schiffsladungen und Reisegepäck auch nach Europa. In unsere Wohnungen kommen sie auf vielerlei Art, wir bringen sie aus dem Urlaub mit oder schleppen sie über Polster ein. Auch Einrichtungsgegenstände aus Holz können befallen sein. Manchmal werden sie auch über Wildvögel eingeschleust, die auf dem Dachboden leben. Hat sich erst eine der nur wenige Millimeter großen Tiere in unser Heim verirrt, so sondert sie einen bestimmten Geruch ab, der weitere Tiere anlockt. Bettwanzen sind nachtaktiv und verstecken sich in allen möglichen Ritzen und Spalten und sogar hinter Tapeten, so dass man sie eigentlich nie zu Gesicht bekommt. In der Nacht kommen sie aus ihren Verstecken und saugen an uns Menschen. Da auch die Bisse sehr klein sind, bemerkt der Schlafende davon nichts. Meist wird man erst auf sie aufmerksam, wenn es schon zu einer Bettwanzenplage gekommen ist.

Sind Bettwanzen gefährlich?

Normalerweise nicht. In einzelnen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen auf die Bisswunden kommen. Auch können Entzündungen entstehen, wenn der gebissene Mensch sich kratzt und dadurch Krankheitskeime in die Wunden bringt. Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob eine Bettwanze auch den Hepatitis – B – Virus übertragen kann. Die Vermutung besteht aber. Daher sollte man einen Befall von Bettwanzen in seiner Wohnung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Was sind wirksame Mittel gegen Bettwanzen?

Im Internet wimmelt es von gut gemeinten Ratschlägen. Aber auch wenn natürliche Hausmittelchen auf biologischer Basis in der heutigen Zeit immer mehr in Mode kommen, sollte man bei einem Bettwanzenbefall darauf verzichten, da sie größtenteils unwirksam sind. Durch erfolglose Experimente gewinnen die kleinen Plagegeister nur noch mehr Zeit, um sich zu vermehren. Drei wirksame Mittel gegen Bettwanzen hingegen sind Hitze und Kälte, da sie sehr empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen sind und natürlich auch Insektizide. Diese Methode sollte man aber bei einem großen Befall einem Fachmann überlassen. Denn Insektenschutzmittel sind Gifte und gehören nicht in die Hände von Laien, da sie nur in der richtigen Dosierung wirksam und für Mensch und Haustier unschädlich sind. Auch mit einem Haartrockner heiße Luft in die Ritzen blasen bringt entgegen landläufiger Meinungen nicht die gewünschten Ergebnisse, die Tiere verkriechen sich nur noch tiefer in das Gemäuer. Auch die Eier werden dadurch nicht abgetötet.

Möchte man jedoch zum Beispiel aus Diskretion keinen Kammerjäger ins Haus kommen lassen, bietet der Handel auch verschiedene Mittel gegen Bettwanzen zum Eigengebrauch an. Im Internet bei Amazon zum Beispiel kann man sowohl direkt Mittel gegen Bettwanzen in verschiedenen Größen, sowie auch Mittel gegen versteckt lebendes Ungeziefer beziehen, die auch gegen Flöhe oder Milben helfen.

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  • In diesem Falle bietet sich die 2 Liter Flasche mit Drucksprüher an. Diese sei sehr zu empfehlen, genauso leicht einsetzbar und wirke sofort und beim ersten Einsatz, so die Kundenmeinungen.
  • Wer in seiner Wohnung allerdings nicht sprühen möchte, kann zum Beispiel auch auf die Bettwanzenfalle AGRISENSE zurückgreifen. Dieses Mittel gegen Bettwanzen hat einen Lockstoff in dem Leim integriert. Dadurch ist dieses Produkt einfach einzusetzen, diskret und auch für eine kleine Population sehr effektiv. Die Preise der einzelnen Insektizide liegen dabei zwischen 9,90 Euro und 62,90 Euro (unverbindliche Preisempfehlung), je nach Größe und Anbieter.

Fazit
Bei einem Bettwanzenbefall in den eigenen 4 Wänden muss man heute nicht mehr verzweifeln. Es gibt bedienerfreundliche Mittel, die man auch vorbeugend im Hotelzimmer am Urlaubsort anwenden kann.

Wichtig ist nur, dass man mit der Behandlung nicht zu lange wartet, damit sich das Ungeziefer nicht erst ausbreiten kann.