Milben bei Hunden


Milben gehören mit etwa 50.000 bekannten Arten in 546 Familien zur artenreichsten Gruppe der Spinnentiere. Milben haben die unterschiedlichsten Lebensräume, wobei sich einige Arten auch das Fell oder Gefieder von Tieren aussuchen. Haustiere wie zum Beispiel Hunde oder Katzen, die ein dichtes, warmes Fell haben, bieten Milben einen idealen Nährboden und Lebensbereich.

Milben bei Hunden können allerdings auch zu gefährlichen Hauterkrankungen führen, denn die mikroskopisch kleinen Spinnentiere können sich unter Umständen extrem schnell vermehren und zur gesundheitlichen Belastung für das Tier werden.

Milben bei Hunden – die Symptome

Die häufigste Krankheit, die durch Milben bei Hunden verursacht wird, ist die sogenannte Demodikose. Verursacht wird die Krankheit durch die Haarbalgmilbe (demodex canis). Diese Milben bei Hunden leben in der Regel als ständiger Begleiter des Tieres im Fell und werden bei einem stabilen Immunsystem vom Hund toleriert und vertragen. Doch die Milben bei Hunden können zur Gefahr werden, wenn sie sich hervorgerufen durch ein angegriffenes Immunsystem des Hundes, explosionsartig im Fell vermehren. Dies geschieht, wenn der Körper keine ausreichenden Abwehrkräfte gegen die Milben bei Hunden mehr produziert. Symptome der Demodikose, die durch Milben bei Hunden hervorgerufen werden, sind in der Regel kleine gerötete Hautstellen, die kahl sind. Auch Pusteln und Furunkeln können auftreten. Die Krankheit ist allerdings nicht lebensgefährlich und kann durch Medikamente wieder in den Griff bekommen werden. Um gegen die vermehrte Zahl der Milben bei Hunden anzukommen, ist eine Stärkung des Immunsystems sehr sinnvoll – natürlich macht dies auch bei Katzen Sinn.

Milben bei Hunden – Ohrmilben

Eine weitere häufig auftretende Form von Milben bei Hunden sind die sogenannten Ohrmilben. Sie befallen die Ohrmuschel und den äußeren Gehörgang des Hundes und rufen meist einen starken Juckreiz beim Hund hervor. Zeichen für das Auftreten diese Milben bei Hunden ist meist das Schütteln und Zur-Seite-Halten des Kopfes, bei dem das Tier versucht, die Ohrmilben abzuschütteln. Werden die Ohrmilben nicht sorgfältig durch Medikamente behandelt, können sie im schlimmsten Fall zu einer Mittelohrentzündung und sogar zur Taubheit des Tieres führen.