Hausstauballergie: Symptome


Die Hausstauballergie gehört mit zu den immer häufiger auftretenden Allergien. Im menschlichen Körper werden dabei Entzündungsstoffe (Histamine) gebildet, die zahlreiche Symptome der Hausstauballergie verursachen können.

Der Kot der Hausstaubmilbe gilt als Auslöser dieser Allergieform. Das Immunsystem der Hausstauballergiker reagiert mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Eiweiße im Milbenkot. Die, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Spinnentiere, kommen in jedem Haushalt vor. Die Hausstaubmilbe ernährt sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, die vorzugsweise an Teppichen, Gardinen, Kissen, Matratzen, Polstermöbeln und Plüschtieren haften. Da die Tiere feucht-warmes Raumklima um 25 Grad bevorzugen, sind sie vermehrt in Matratzen und Schlafstätten zu finden. Überdies begünstigen Schimmel und Schimmelsporen die Milbenkonzentration. Der Milbenkot zerfällt in kleinste Teilchen und verbindet sich mit dem Staub der Raumluft. Mit der Einatmung werden die Allergene im Körper aufgenommen.

Welches sind die typischen Symptome einer Hausstauballergie?

Wer meint, keine Allergie zu haben, aber ungewöhnliche Symptome an sich merkt, sollte versuchen, den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen und festzustellen, ob es nicht doch eine Allergie sein könnte. Eine Allergie gegen Hausstaubmilben – oder kurz „Hausstauballergie“ – kommt zum Beispiel dann in Betracht, wenn die Symptome nach dem Schlafen oder beim Staubwischen oder beim Ausräumen von Kleidung oder anderen Stoffen auftreten. Die Symptome sind typischer Weise ein starkes Gefühl, Niesen zu müssen sowie tränende Augen. Auch die Nasenschleimhäute können anschwellen, sodass man sich wie bei einer Erkältung fühlt, ohne erkältet zu sein. Bei manchen Betroffenen ist es aber auch Teil der auftretenen Hausstauballergie Symptome, dass die Haut mit Rötungen, Juckreiz oder auch Ausschlag und Pickeln reagiert. Wenn Sie also unter unreiner Haut oder an Ausschlägen leiden, könnte auch eine bisher unerkannte Allergie gegen Hausstaubmilben dahinter stecken. Es gibt darüber hinaus aber auch noch weitere Hausstauballergie Symptome, da Menschen unterschiedlich reagieren. Grundsätzlich sollten alle unangenehmen gesundheitlichen Veränderungen dahingehend untersucht werden, ob sie vielleicht ihre Ursache in einer Allergie haben könnten. Es gibt aber auch Menschen, bei denen die Symptome kaum wahrnehmbar sind.

Symptome der Atemorgane

Hausstauballergie Symptome sind Schnupfenbeschwerden, wie Kratzen im Hals, Fließschnupfen sowie Nies- und Hustenanfälle. Aber auch tränende und brennende Augen, Augenentzündungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsmangel sind Hausstauballergie Symptome. Im fortgeschrittenen Stadium können chronische Atemwegserkrankungen, wie Asthma bronchiale auftreten. Die Folge sind asthmatische Anfälle, verbunden mit Atemnot. Diese Beschwerden treten verstärkt in der Nacht und den frühen Morgenstunden auf.

Symptome der Haut

Hausstauballergie Symptome können sich jedoch auch auf die Haut auswirken. Dabei entstehen gerötete und geschwollene Hautbereiche. Bereits geschädigte und verletzte Haut kann mit Entzündungen und Ekzemen reagieren. Beruhigende Hautpflegeprodukte verschaffen eine gewisse Linderung.

Wie können die Hausstauballergie Symptome der Allergie zugeordnet werden?

Es ist nicht immer einfach, auch festzustellen, dass die unangenehmen Symptome von einer Allergie gegen Hausstaubmilben herrühren und keine andere Ursache besitzen. Solche Symptome können auch zum Beispiel durch eine verschleppte Erkältung hervorgerufen werden oder sogar psychosomatisch bedingt sein. Im Idealfall sollte die Allergie deshalb auch von ärztliche Seite aus festgestellt werden. Zu diesem Zweck wird beim Arzt des Vertrauens ein Termin für einen Allergietest vereinbart. In manchen Fällen – vor allem wenn größere Unsicherheit besteht – kann es sich aber auch lohnen, vor dem Allergietest erst einmal ein allgemeines Untersuchungsgespräch mit dem Hausarzt zu suchen, um diesem die im Verdacht stehenden Hausstauballergie Symptome zu schildern. Kommt es dann tatsächlich zu einem Allergietest, werden zumeist nicht nur die Reaktionen auf Hausstaubmilben (beziehungsweise deren Ausscheidungen) getestet, sondern auch noch andere Allergene (also potenziell allergieauslösende Stoffe) ausprobiert. Es macht dabei auch durchaus Sinn, dies als Patient zu verlangen, falls der Arzt nicht von selbst auf diese Maßnahme kommt. Denn meist besteht eine einzelne Allergie nicht alleine und die unangenehmen Symptome können nur dann verschwinden, wenn alle Ursachen beseitigt sind.

Was kann gegen die Hausstauballergie getan werden?

Mittlerweile muss sich niemand mehr mit seiner Hausstaubmilbenallergie abfinden. Da diese Allergieart sehr verbreitet ist, wurden durch die medizinische Forschung viele Maßnahmen entwickelt, um den Patienten helfen zu können. Auch Hersteller von Medizinprodukten und solche aus verwandten Bereichen haben interessante Produkte entwickelt, um die Hausstauballergie Symptome zu verhindern oder um diese zumindest einzuschränken. Allgemein wird gegen Hausstauballergie Symptome empfohlen, die Wohnung gut zu lüften. Die Milben gedeihen nämlich ganz besonders bei feuchter Wärme. Weiterhin entwickeln sich Milben in allen Stoffen, die eine strukturierte Oberfläche ausweisen. Das ist vor allem bei Teppichen der Fall, aber auch bei gewissen Arten von Bettwäsche. Wer eine Allergie gegen Hausstaubmilben hat, verwendet also am besten glatte Bettwäsche und entfernt – soweit möglich – Teppiche, Bettvorleger und ähnliche sogenannte „Staubfänger“. Bereits hierdurch können sich die Hausstauballergie Symptome schon beträchtlich mildern. Ein sehr wichtiger Faktor ist auch die Matratze. Denn auch diese ist ein gut bekannter Träger von Hausstaubmilben, deren Ausscheidungen dann im Schlaf eingeatmet werden und so zu den Hausstauballergie Symptomen führen.

Welche Produkte wurden gegen die Allergie entwickelt?

Es gibt mittlerweile interessante Produkte für Allergiker, die nicht die Hausstauballergie-Symptome unterdrücken, sondern die Allergene beseitigen sollen. Hierzu gehören zum Beispiel unterschiedliche Arten von Matratzenbezügen, die die Ausscheidungen der Milben abhalten sollen. Diese Bezüge sind in allen Größen für verhältnismäßig wenig Geld zu haben und werden von vielen Ärzten empfohlen. Auch Staubsauger, die sterilisierend wirken und somit unter anderem die unerwünschten Hausstaubmilben abtöten, sind eine gern gekaufte Maßnahme für Allergiker, die ihre Hausstauballergie Symptome in den Griff bekommen möchten. Viele dieser Staubsauger haben zudem ein Filtersystem, mit dem die Ausscheidungen der Milben aufgesaugt werden können. Herkömmliche Staubsauger können das nicht. Auch Milbensprays werden gerne eingesetzt, da mit diesen Milben abgetötet werden können. Diese sind besonders praktisch, wenn es um stoffbezogene Dinge geht, die im Haushalt bleiben sollen, aber nicht so leicht gewaschen werden können. Auch sogenannte Dampfbesen können gegen Hausstaubmilben eingesetzt werden. Mit ihnen wird mittels heißem Wasserdampf der Boden von Milben befreit.
Die Hausstauballergie-Symptome treten das ganze Jahr über auf. Jedoch verstärken sich die Beschwerden oftmals in den Wintermonaten. Bedingt durch Heizungswärme und sinkende Luftfeuchtigkeit, sterben viele Hausstaubmilben ab. Durch den Zerfall ihrer Körper werden viele Allergene freigesetzt. Bei akuten Beschwerden verschaffen Antihistaminika und Inhaliersprays Erleichterung.

Die Verringerung der allergieauslösenden Stoffe sollte bei der Linderung der Hausstauballergie Symptome im Vordergrund stehen. Für Schlafstätten, Matratzen, Oberbetten und Kissen bietet der Handel sogenannte Encasings an. Diese milbenundurchlässigen Überzüge schließen den allergieauslösenden Milbenkot sicher ein. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf Gardinen, Kissen und andere textile Gegenstände möglichst weitestgehend zu verzichten. Holzfußböden sind Teppichböden vorzuziehen. Weitere Therapiemöglichkeiten bestehen aus der Sensibilisierung und Hyposensibilisierung.

Durch verschiedene Behandlungen und Vorkehrungen im häuslichen Umfeld lassen sich Hausstauballergie Symptome mildern. Die Allergie besteht jedoch ein Leben lang.