Bettwanzen bekämpfen


Wer in seiner Wohnung Bettwanzen erkannt hat und möglicherweise schon von den kleinen Stichen der Parasiten betroffen ist, muss umgehend handeln. Es ist wichtig, die Bettwanzen zu bekämpfen, damit sie sich nicht weiter vermehren und andere Personen im Haushalt stechen.
Das Bettwanzen Bekämpfen muss vor allem dort beginnen, wo sich die Parasiten am liebsten aufhalten: im Schlafzimmer. Wie der Name schon sagt, halten sich die kleinen Blutsauger meist im Bett auf, weil sie dort einen idealen Lebensraum vorfinden und als nachtaktive Tiere ihren Wirt im Schlaf das „Blut abnehmen“ können.

Bettwanzen bekämpfen – waschen und lüften

Der erste Schritt, um Bettwanzen zu bekämpfen – nachdem die Symptome erkannt sind –  ist die gründliche und sorgfältige Reinigung der Bettwäsche, der Matratze und aller Stoffe und Polster, die sich im Schlafzimmer befinden. Die Wäsche sollte zum Bettwanzen Bekämpfen bei über 50 Grad gewaschen werden. Die Matratze sollte mindestens einen Tag lang gelüftet und mit einem Teppichklopfer ausgeklopft werden. Müssen viele Bettwanzen bekämpft werden, lohnt es sich, die Matratze in eine chemische Reinigung zu geben. Um auf Nummer Sicher beim Bekämpfen der Bettwanzen zu gehen, sollte die gereinigte Bettwäsche in mehreren Durchgängen in einem Wächetrockner bei möglichst hohen Temperaturen getrocknet werden. Wichtig beim Bettwanzen Bekämpfen ist zu wissen, dass die Tiere bei Temperaturen von über 50 Grad sterben. Eine weitere Möglichkeit zum Bettwanzen Bekämpfen bietet auch das Einfrieren von Textilien, denn bei Minusgraden sterben die lästigen Parasiten ebenfalls. Zu diesem Zweck werden die betroffenen Stoffteile in einen Plastikbeutel gelegt und mindestens zwei Tage in der Kühltruhe aufbewahrt.

Bettwanzen bekämpfen – mit Chemikalien

Helfen waschen und einfrieren nicht beim Bettwanzen Bekämpfen, müssen als Alternativlösung Chemikalien genutzt werden. Beim Einsatz chemischer Mittel gegen Bettwanzen ist jedoch Vorsicht geboten und die Unterstützung eines Fachmannes sehr ratsam. Chemische Schädlingsbekämpfungsmittel (auch gerne genutzt zur Bekämpfung von Blattläusen) können bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitliche Schäden hervorrufen und müssen deshalb nach genauer Anweisung eingesetzt werden. Zu diesem Zweck ist vor dem Bettwanzen Bekämpfen die Zuhilfenahme eines genauen Anwendungsplans sehr wichtig.

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Bettwanzen bekämpfen: Mittel gegen die Parasiten

Ausgewachsen sind sie rund sechs bis neun Millimeter groß, haben sechs Beine und vermehren sich rasend schnell: Bettwanzen. Die Parasiten, die mit Vorliebe Menschenblut saugen, sind sehr widerstandsfähig und trickreich bei der Wahl ihres Verstecks. Dennoch kann man mit fachmännischer Hilfe und einigen chemischen Mitteln Bettwanzen bekämpfen und einen erneuten Befall vermeiden.

Lebensraum von Bettwanzen

Bettwanzen treten in erster Linie in bewohnten Räumen auf. Zumeist verstecken sie sich hinter Bildern, in Sofaritzen und Betten, in Lichtschaltern und hinter abstehenden Tapetenrändern. Oftmals halten sie sich auch in Jalousienkästen und Gardinenvorrichtungen auf und legen dort ihre Eier ab.
Eingeschleppt werden die Wanzen zumeist aus dem Ausland oder anderen befallenen Wohnungen oder Hotels. Da die Mobilität der Menschen in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, steigt auch das Risiko eines Bettwanzenbefalls stetig an. Besonders nach Reisen ins Ausland sollte deshalb genau darauf geachtet werden, ob man durch die eigene Kleidung Bettwanzen mitgebracht hat.

Bettwanzen vorbeugen

Um den Stress, das gesundheitliche Risiko und andere Folgen eines Bettwanzenbefalls von vorn herein zu vermeiden, sollten einige vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. So sollten auf Flohmärkten oder Auktionsportalen gebrauchte Klamotten, Teppiche oder Möbel gründlich überprüft werden. Gekaufte Textilien sollten stets heiß gewaschen oder abgekocht werden. Am besten ist es immer, wenn man den Käufer persönlich kennt oder sich eingehend über den Zustand gekaufter Artikel informiert hat. Weiterhin sollte man beim Übernachten in Hotels, Herbergen und anderen Unterkünften die eigenen Taschen und Koffer möglichst geschlossen halten und nicht in der Nähe des Bettes platzieren, um Bettwanzen den Zugang zu erschweren. Zu Hause können die normalen Laken gegen spezielle Bettwanzenbezüge ausgetauscht werden, die bei einem Befall leichter gewechselt werden können.

Anzeichen für Bettwanzen

Auch durch gute Vorbeugungsmaßnahmen lässt sich ein Bettwanzenbefall nicht immer vermeiden. Gerade am Anfang ist es dann oft schwierig, die lästigen Parasiten rechtzeitig zu erkennen. Doch einige Anzeichen können auf Bettwanzen hindeuten. Neben Stichen oder geröteten Stellen auf der Haut ist es deshalb auch wichtig, auf kleine schwarze Punkte zu achten. Dabei handelt es sich um Kotflecken der Bettwanzen, die vor allem in der Nähe von Verstecken und Brutplätzen zu finden sind. Charakteristisch ist zudem auch ein süßlicher Geruch, der von den Bettwanzen über die Drüsen abgesondert wird. Auch Blutflecken auf dem Laken können ein Hinweis auf Bettwanzen sein. Darüber hinaus sollte auch auf Häutungsrückstände geachtet werden, die zumeist in der Nähe von potentiellen Verstecken zu finden sind. Oft befinden sich diese an der Matratze, am Bettpfosten oder anderen Stellen in der Nähe des Bettes. Generell sollte auf Auffälligkeiten wie Spuren und Stiche geachtet werden, um bei einem Bettwanzenbefall schnell reagieren zu können.

Bettwanzen bekämpfen

Bettwanzen wieder loszuwerden, ist ein schwieriges und oft langwieriges Unterfangen, das Betroffene viel Geld und Nerven kosten kann, da die Parasiten sehr widerstandsfähig sein können und Monate ohne Blut auskommen. Effektiv sind bei Bettwanzenbefall nur professionelle Schädlingsbekämpfer, die die Blutsauger mit Insektiziden und anderen Mitteln vernichten. Zuerst müssen dabei die Verstecke der Wanzen ausgemacht werden. Anschließend werden diese gezielt mit Insektiziden besprüht. Auch Spalten und Ritze werden besonders sorgfältig besprüht. Diese Methode wird oft in Verbindung mit starker Kälte oder Hitze angewendet. Spezielle Öfen können dabei befallene Räume auf rund 45 Grad erhitzen, wodurch sowohl die Wanzen als auch deren Eier absterben. Kleine Gegenstände können dagegen in der Gefriertruhe von Bettwanzen befreit werden. Auch ein Dampfreiniger kann geeignet sein, um einzelne Gegenstände zu reinigen. Im Zweifelsfall sollte die Arbeit jedoch komplett dem Fachmann überlassen werden.

Weitere Mittel gegen Bettwanzen

Neben Schädlingsbekämpfern und verschiedenen Hausmitteln gibt es einige chemische Mittel, die den Bettwanzenbefall eindämmen können. So sind beispielsweise die Mittel von Chrysamed, welche auf Amazon.de erhältlich sind, ein probates Mittel, um gegen Bettwanzen vorzugehen. Das Chrysamed-Bettwanzenspray ist geruchsfrei und dämmt die Verbreitung der Parasiten innerhalb kurzer Zeit ein. Daneben sind auch spezielle Bettwanzenfallen erhältlich, welche jedoch sehr unzuverlässig sind und lediglich bei gezielter Nutzung in Verstecken Sinn machen. Auch so genannte Bettwanzen-Detektoren, welche ermitteln sollen, ob sich Bettwanzen im Raum befinden, sind erhältlich, funktionieren jedoch nicht immer zuverlässig.