Anti-Milben-Spray


Antimilbenspray gegen die Milbenplage

Antimilbenspray darf in keinem Allergikerhaushalt fehlen. Vor allem dann nicht, wenn man nicht weitgehend auf Teppiche, Textilien oder Polster verzichten will. Natürlich behilft sich hier jeder Betroffene anders. Allerdings ist ein geeignetes Antimilbenspray oft eine wirkungsvolle Lösung, wenn man nicht auf ein angenehmes Wohnklima verzichten, aber auch unangenehmen allergischen Reaktionen aus dem Weg gehen will. Nicht immer geht es bei der Suche nach einem geeigneten Antimilbenspray aber darum, eine Allergie im Zaum zu halten. Viele Menschen wollen den Milben einfach nur aus Reinheit den Garaus machen.

Gerade wenn es um Antimilbenspray geht, ist jedoch keines wie das andere. Die Unterschiede finden sich allerdings nicht nur um Preis, sondern auch in den Zusammensetzungen. Und gerade wenn es darum geht, als oder für einen Allergiker das richtige Spray zu finden, sollte man sich die verfügbaren Mittel etwas genauer ansehen. Bevor man sich jedoch mit Antimilbenspray und den verschiedenen Mixturen beschäftigt, die diese vorlegen, sollte man sich den Grund allen Übels genauer ansehen: der Milbe. Denn schließlich ist sie es, die eine Nutzung von Antimilbenspray oft unumgänglich macht.

Milben als Plagegeister – klein aber oho

Milben gehören zur Art der Spinnentiere, sind jedoch so klein, dass man sie mit dem bloßen Auge nicht sehen kann. Und das ist wahrscheinlich auch gut so, denn sonst würden wir uns auf so manchem Polstermöbel vor Schrecken nicht mehr breitmachen. Denn alleine im Bett finden sich bereits nach wenigen Tagen mehrere Tausend Milben, die sich rasend schnell vermehren. Wie bereits erwähnt sind diese mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Denn eine gewöhnliche Milbe ist durchschnittlich 0,1 Millimeter groß. Die größten bekannten Tiere, die zur Gattung der Milben gehören, sind übrigens Zecken. Anders als ihre Verwandten, die Spinnen, sind Milben jedoch keine Räuber und leben ein sehr passives Leben. Sie bewegen sich beispielsweise durch Insekten und andere Tiere von Ort zu Ort, nisten sich irgendwo (bevorzugt in Polstern und Textilien) ein und vermehren sich dort.

Was ihr Aussehen angeht, ähneln Milben Spinnen jedoch stark. Sie weisen ebenfalls bis zu acht Beine vor und bewegen sich mit diesen fort – allerdings sehr, sehr langsam. Gleichzeitig gehören Milben jedoch zu den stärksten bekanntesten Tiergattungen der Welt. Denn es gibt Milbenarten, die ein Gewicht stemmen können, das ein 1200-Faches des Eigengewichtes beträgt. Allerdings sind Milben blind und benötigen nicht viel Lebensraum. Nicht selten teilen sich bis zu hunderttausend Milben einen Quadratmeter Lebensraum. Das klingt nicht nur unschön und gesundheitsschädlich, sondern das ist es auch.

Milbenplage ade?

Da sich Hausmilben bevorzugt in Polstern und anderen Textilien einnisten, und sich dort rasend schnell vermehren, können sich selbst bei einem relativ reinen Leben schnell mehrere Millionen Milben in den eigenen vier Wänden tummeln. Grundlegend müssen wir dies nicht negativ zu spüren bekommen. Allerdings leiden oft auch Nicht-Allergiker unter den Folgen, die eine große Milbenbelastung in den eigenen vier Wänden auslösen kann. Atembeschwerden sind nur eines der bekanntesten Symptome, unter denen Geschädigte häufig leiden. Doch was kann man tun, um der Milbenplage im eigenen Heim Herr zu werden?

Die Antwort lautet unter anderem: Antimilbenspray. Ein Antimilbenspray enthält meistens eine wirkungsvolle Akarizide-Mischung. Unter Akariziden versteht man Biozide oder Pestizide, die darauf abzielen Milben abzutöten. Auch hier scheiden sich jedoch die Geister, oder eher die Mischungen. Denn natürlich soll nicht jedes Antimilbenspray am selben Ort und zum selben Zweck eingesetzt werden. Im Obst-, Wein- oder Gemüseanbau sollen und dürfen Milben und oft auch Zecken und andere Insekten zum Beispiel viel direkter ausgelöscht werden, als es etwa in den heimischen vier Wänden der Fall ist. Deshalb sind Sprays und Mittel für den reinen Hausgebrauch oft weniger intensiv. Schließlich nutzt man diese am Schlafplatz, auf dem Sofa oder auch an den Vorhängen und mehr. Und all diese Dinge sollen, wenn möglich, nicht nach der Milbenbekämpfung gesondert gereinigt werden müssen.

Natürliche und chemische Sprays

Noch einmal anders sieht es natürlich aus, wenn ein Allergiker auf der Suche nach einem geeigneten Antimilbenspray ist. Denn dieses soll nicht nur die Milben bekämpfen, sondern darf gleichzeitig auch nicht zu aggressiv sein. Entscheidet man sich nämlich eventuell für das falsche Spray, mag die Allergie zwar Geschichte sein, man hat in Folge aber mit den Gegenwirkungen zu kämpfen, die das Spray auslöst. Als besonders sanft und verträglich gelten zum Beispiel rein natürliche Mittel, bei denen komplett auf chemische Zusätze verzichtet wurde.

Besonders beliebt sind Mittel wie Spray von Chrysamed oder das Bio-Spray von Softsan. Jedoch wirken diese nicht immer so nachhaltig, wie es bei manchem chemischen Antimilbenspray der Fall ist. Hier muss man eventuell abwägen, oder eine gute Zwischenlösung finden. Eine solche könnte zum Beispiel so aussehen, dass man gelegentlich ein chemisches Antimilbenspray verwendet und regelmäßig auf eine natürliche und verträgliche Alternative setzt. Hilfreich kann es hier zudem auch sein, die betroffenen Teile nach der Verwendung des Sprays (vor allem des chemischen Sprays) oft und ausgiebig zu lüften.